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Vier Schritte zum Lernen lernen

August 13, 2013 Richtig Lernen No Comments
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Der vergessene Lernstoff

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Man lernt in der Schule und an der Universität sehr viel (oder auch nicht), aber ein Thema wird in in diesen Bildungsstätten sehr oft vergessen: Das Lernen selbst! Denn woher sollen Menschen wissen, wie man richtig lernt? Wie kann man erfolgreich Wissen in sich aufnehmen, wenn man nie beigebracht bekommt, wie Lernen eigentlich funktioniert und wie man es sich einfacher machen kann? Es gibt vier Schritte, denen man folgen sollten, um zu lernen, wie man selbst richtig lernt.

Erster Schritt: Die Vergangenheit kennen

Zuerst einmal sollte man sich ansehen, wann man in der Vergangenheit erfolgreich war oder nicht. Welche Lernmethoden waren angenehm und haben vielleicht sogar Spaß gemacht und welche nicht? Diese Frage sollten Sie auf jeden Fall beantworten und vielleicht eine Rangliste aufstellen (einige Methoden sind z.B. lesen, schriftliche Zusammenfassungen, Schaubilder, Videos, Lerngruppen, stures Pauken, jemand anderem den Stoff erklären usw.). Fragen Sie sich dann, wie Sie normalerweise lernen, woher diese Gewohnheit so zu lernen kommt und ob dies gut klappt.

Fragen Sie sich zudem, wann Sie die besten Ergebnisse erhielten: in schriftlichen Test, mündlichen Prüfungen, bei Präsentationen etc.? Warum denken Sie, dass Sie diese Ergebnisse erreicht haben?

Ein Beispiel: Mark findet durch diese Fragen heraus, dass er Wissen dann am Besten im Kopf behält, wenn er es in seinen eigenen Worten schriftlich zusammen fasst und dann einem anderen Menschen erklärt.

Zweiter Schritt: Die Gegenwart untersuchen

Im zweiten Schritt muss man sich die Gegenwart ansehen. Welche Lernziele hat man momentan? Wie viel Zeit kann man zum Lernen aufbringen? Wie viel Interesse hat man am Thema? Welche Erwartungen sind realistisch und sind die Umstände ideal? Haben Sie einen Plan? Diese Fragen sind wichtig, um erstens einen Überblick darüber zu bekommen, was man erreichen kann oder will, und zweitens zu sehen, ob man die Ziele rechtzeitig erreichen kann. Um das Lernen zu lernen ist es sehr wichtig, dass man das große Endziel in kleinere Lernziele einteilt, dann wird alles viel einfacher und überschaubarer.

Dritter Schritt: Das Thema untersuchen und verstehen

Der dritte Schritt ist das Lernen selbst. Sie haben nun eine Idee darüber, welche Lernmethoden für Sie in der Vergangenheit gut funktioniert haben und Sie wissen, was Sie erreichen müssen oder wollen. Und Sie haben einen groben Lernplan (d.h. Sie wissen, wann Sie alles gelernt haben müssen). Nun geht es darum sich die folgenden Fragen zu stellen: Was verstehe ich über das Thema bereits? Was verstehe ich nicht? Wo kann ich mehr Informationen über die Dinge, die ich nicht verstehe, finden? Welche Informationsquellen sind zuverlässig? Mit wem kann ich mich eventuell über das Thema unterhalten?

Und dann geht das Lernen los: Halten Sie sich an Ihren Plan und verwenden Sie Ihre bevorzugen Lernmethoden. Falls Sie auf Probleme stoßen, dann haben Sie dank der obigen Fragen bereits Antworten, wie Sie diese Probleme lösen können.

Vierter Schritt: Ergebnisse auswerten

Nachdem Sie den Lernprozess vollendet haben, einen Test oder eine Prüfung bestanden haben (oder auch nicht), dann ist das Lernen noch nicht zu Ende, denn Sie sollten sich nun ansehen, wie gut alles funktioniert hat. Haben Sie sich an Ihren Plan gehalten und gute Lernmethoden verwendet? Haben Sie Ihr Ziel erreicht? Falls nicht, warum nicht? Waren Sie nicht diszipliniert genug oder haben Sie nicht genug Zeit gehabt? Seien Sie ehrlich zu sich selbst, denn die Antworten sind wichtig, wenn Sie bald wieder mit Schritt 1 beginnen! Lernen ist nämlich ein ewiger Kreislauf und man kann sich immer wieder verbessern. Falls Sie merken, dass Sie nicht genug Lernmethoden kennen, dann lernen Sie einige neue Lernmethoden, denn Lernmethoden zu lernen ist für das Lernen des Lernens sehr hilfreich.

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