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Lernmethoden

Juli 23, 2013 Methoden No Comments
Lernmethoden

Die verschiedenen Lernmethoden

Examen, Klausuren, Prüfungen: Im Laufe des Lebens wird man ständig wieder abgefragt und geprüft, dabei ist das Lernen nicht immer leicht und kann auch qualvoll werden. Doch eigentlich liegt das in den meisten Fällen nur daran, dass man falsch lernt. Wer daran hingegen Spaß haben möchte, muss das ganze effektiv und effizient angehen, deshalb haben wir hier einige Tipps und Techniken, die das Lernen leichter und einfacher machen.
Wer mit dem Lernen beginnt, sollte sich immer darüber im Klaren sein, dass es schon einen Tag davor beginnt: Um fit zu sein, sollte man dem Körper ausreichend Ruhe und Erholung geben können – wer vor zehn Uhr am Abend wenigstens einmal pro Woche ins Bett geht, kann den eventuell angesamellten Schlafmangel wieder ausgleichen.

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Zu den entscheidenden Lernmethoden gehört auch, dass man morgens rechtzeitig aufsteht. Am Morgen und Abend leistet das Gehirn am meisten, wer hingegen erst gegen Mittag aus dem Bett fällt, verpasst die Chance, leichter zu lernen. Die Leistungskurve des Gehirns ähnelt etwa einem U, morgens ist man besonders aufnahmefähig, gegen Mittag sollte man sich weniger aufwändigen Sachen widmen, gegen Nachmittag bis Abend wird man wieder aufnahmefähiger.

Ein hilfreicher Lerntipp, um über den Tag fit zu bleiben, ist Powernapping. Wenn man bereits bemerkt, dass man Konzentrationsstörungen hat und Sätze oder Sachverhalte mehrmals lesen muss, bis man sie im Ansatz verstanden hat, sollte sich für 15-20 Minuten schlafen legen. Hilfreich ist da auch, die Wälzer vor sich auf den Tisch zu legen, den Pulli oder Hoodie darüber zu legen und sich den Wecker auf 20 Minuten zu stellen, um danach wieder konzentriert weitermachen zu können. Wichtig aber: Nicht länger, sonst beginnt eine tiefere Schlafphase und es wird schlimmer.

Wer konzentriert lernen will, sollte ebenfalls alle Ablenkungen abschalten. Das bedeutet, dass man sich voll isoliert und zum Beispiel das Handy komplett abschaltet, um der Versuchung widerstehen zu können. Wenn man auch nur einmal in der halben Stunde draufschaut, reicht es doch schon, um sich aus dem Takt zu bringen und die eigene Arbeit zunichte zu machen – eine SMS reicht schon, um den Anschluss zu verlieren. So kann man in der Hälfte der Zeit fast genauso viel wie jemand lernen, der nebenbei mit seinem Handy oder Smartphone SMS schreibt. Man kann den Freunden im Vorfeld auch Bescheid sagen, wenn man lernt, das vermeidet das ständige Denken daran, dass man etwas verpassen könnte.

Einen gewissen Rhythmus dabei zu entwickeln, ist ebenfalls wichtig, um produktiv zu sein. Ähnlich dem Tunnelblick blendet man seine Umgebung aus und konzentriert sich nur auf das Lernen, dafür sollte man aber wirklich nicht zu oft Pausen einlegen – daran scheitert es oftmals. Wer jede Stunde eine Pause macht, kommt nicht immer zur Ruhe und kann nicht sauber lernen.

Wer sich im Vorfeld Pausen einplant und diese einhält, wird den Stoff erheblich besser versteht, Während der Pause nur etwas trinken oder essen, nicht auf Handy oder PC schauen – das zerstört den Lernrhythmus wieder und man bleibt nicht bei der Sache. So verarbeitet der Kopf das Gelernte besser und man ist anschließend zufriedener. Essen auch nur während der Pause einnehmen, sonst wird man vom Naschen abgelenkt (und am Ende noch dick).

Ein gesundes Interesse für das Thema schadet nie. Wer sich genauer mit der Thematik auseinandersetzt, wird sicher merken, dass ihm das Lernen leichter fällt. Wer keine emotionale Bindung zum Thema hat, wird Probleme bekommen, richtig zu lernen. Auch wenn man das Wissen nur für eine Klausur braucht – es ist und bleibt eine Klausur, die in dem Moment wichtig ist. Man sollte sich dessen bewusst sein, dann wird es leichter fallen. Dabei nie vergessen, sich auch einmal selbst zu belohnen. Tagelang durchzulernen und dem Körper keine Erholung zu gönnen, führt nämlich schlussendlich auch nicht zum Ziel.
Eine gute Lernmethode ist das wissenschaftliche Lesen, bei dem man sich die wissenschaftlichen Texte sinnvoll mit Zeichen markiert. Man sollte darauf achten, an unwichtigen Stellen schneller zu werden und an den wichtigen Stellen gründlicher zu werden – dies erfordert einige Übung. Unterstützen kann man sich selbst dabei mit Markierungen und einigen Notizen am Rand, die kurz angeben, was in dem Abschnitt enthalten ist.
Hilfreich ist das Speed-Reading, um viele lange Texte besser aufnehmen zu können. Studien haben ergeben, dass unser Gehirn in der Lage ist, mehr Informationen aufzunehmen, wenn man einen Text schnell zwei Mal liest, als wenn man ihn nur langsam und gründlich einmal liest. Es kommt aber hier auf Übung an und sollte nicht übertrieben werden. Wer zu schnell liest, behält am Ende doch weniger.

Um sich Sachverhalte besser bildlich vorstellen zu können, ist das Mind Mapping hilfreich. Viele Informationen und dazugehörige Unterpunkte kann man damit bequem erfassen und für sich selbst strukturieren, ohne den Überblick zu verlieren. Ebenfalls ist es besser als das sture Auswendiglernen, denn wenn ein Sachverhalt mal anders gestellt sein sollte als erwartet, kann man immer noch gut umdenken.

Bekannt aus dem Fernsehen ist die Loci-Methode, welche zum Auswendiglernen gut ist. Sie ist ganz einfach erklärt: Man arbeitet selbst mit Bildern, die man an eigenen Orten ablegt und beim Denken an den jeweiligen Ort wieder abruft, gerade für eine Fülle von diversen Informationen ist die Lernmethode für manche exzellent.

Eher traditionell ist da schon das Lernen mit Karteikarten, aber auch diese helfen, große Inhalte zu komprimieren und schnell zu wiederholen. Einzig und allein das Anlegen der Karten kann je nach Umfang viel Zeit in Anspruch nehmen, das Wiederholen ist damit allerdings sehr leicht und kann auch unterwegs gemacht werden.

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